ZOO MOCKBA in Fallersleben

Mit den Volkswagenwerken wurde Wolfsburg aus dem Boden gestampft. Das beschauliche Fallersleben ist heute ein Ortsteil am Rande der modernen Stadt. Im spätmittelalterlichen Schloss Fallersleben befindet sich das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. In der oberen Etage hat unsere Ausstellung »ZOO MOCKBA – Aufbruch in die Moderne« ihren neuen Platz gefunden. Das Haus ist sehr offen für thematische Interventionen mit unvoreingenommenem Blick. Mit hilfreicher Unterstützung der ganzen Museumsmannschaft ging der Aufbau mühelos von statten. Als alles fertig war, wurde die Befürchtung zur Gewissheit. Alle Museen in Deutschland bleiben geschlossen. Wir hoffen sehr, dass Anfang Dezember auch Schloss Fallersleben wieder seine Türen öffnen kann. Ganz herzlich danken wir Nicole Trnka und ihren Kollegen für die gute Zeit in Fallersleben.

Mit allen guten Wünschen

Im April hatte Sebastian eine Arbeitsreise nach Sankt Petersburg geplant, im Sommer sollte ein erneuter Urlaub mit den Töchtern folgen. Im Corona-Jahr 2020 führt jedoch kein Weg dorthin und so war es nicht möglich, unser Buch »ZOO MOCKBA« persönlich zu überbringen. Es blieb die Post. Vor Ort machte sich unser Freund Eugen von Arb auf den Weg. Mit allen guten Wünschen überbrachte er Lew Smorgon das Buch, für das der Nestor der Petersburger Kunstszene das Vorwort geschrieben hat. Lews Freundin Ira Lebedewa sendete uns ein Foto, und es freut uns sehr, den Meister so beglückt zu sehen.

Stiller Start im Müritzeum

Das kulturelle Leben erwacht langsam aus der Corona-Eiszeit. Auch das Müritzeum in Waren (Müritz) steht endlich wieder den Besuchern offen. Mit mehr als einem Monat Verspätung konnten wir unsere Ausstellung »ZOO MOCKBA« aufbauen. An große Eröffnungsfeiern ist weiterhin nicht zu denken. Gemeinsam mit den Kollegen Andrea Nagel, Mathias Küster, Frank Seemann, Lars Sund und Karin Franz teilten wir jedoch die stille Freude, dass mit der neuen Sonderausstellung ein Stück Museumsalltag zurückgekehrt ist.

Sammlerführung in Dresden

Am Abend des 29. Januar waren wir zu einer Sammlerführung in das Stadtmuseum Dresden eingeladen. Gemeinsam mit Frau Rudolph führten wir interessierte Besucher ab 18 Uhr durch die Ausstellung. Die positive Resonanz: Tolle Objekte, großartige Sammlung, beeindruckende Künstlerbiografien und immer wieder Freude darüber, dass es in diesen Zeiten überhaupt eine solche Ausstellung gibt.

Dresden und Sankt Petersburg – gemeinsam feiern!

In ihrer Eröffnungsrede verwies Frau Dr. Erika Eschebach, die Direktorin des Stadtmuseums, auf die lange Geschichte der Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Sankt Petersburg. Daria Soboleva äußerte in ihrem Grußwort die Hoffnung, dass die Ausstellung das gegenseitige Interesse der Menschen und die Freundschaft zwischen Deutschen und Russen befördern möge. Im Gespräch mit verschiedenen Gästen wurde alsbald deutlich, dass diese Ausstellung tatsächlich mit großer Freude als kultureller Brückenschlag verstanden wird. Für uns war es eine stimmungsvolle Eröffnung, mit Musik, Getränken und guten Gesprächen. Wir danken Frau Dr. Eschebach, Andrea Rudolph und allen Mitarbeitern des Stadtmuseums Dresden, die all das möglich gemacht haben.

Daria Soboleva zu Gast in Dresden

Zur Eröffnung der Ausstellung war Daria Soboleva einer Einladung des Museums gefolgt. In Dresden hatte sie erstmals Gelegenheit, unsere Sammlung und Ausstellung direkt in Augenschein zu nehmen. Eine vergleichbare Ausstellung hat es bislang in Russland nicht gegeben. Für die Medienvertreter war Daria eine willkommene Gesprächspartnerin, da sie profunde Auskunft zum Thema geben konnte und dies auch noch in deutscher Sprache. Mit der Kuratorin Andrea Rudolph vom Stadtmuseum feierten wir drei Buchautoren am Abend im Rahmen der Eröffnung den gemeinsamen Erfolg.

»Konferenz der Plastiktiere«

Im Stadtmuseum Dresden werden unsere Spielzeugtiere der Sowjetunion auf 400 Quadratmetern sehr anschaulich präsentiert. In einem Rundgang werden die Gestalter Boris Worobjew, Lew Razumowski, Elena Podwolodskaja, Galina Sokolowa, Tamara Fjodorowa, Lew Smorgon, Libuse Niklowa, Ali-Kurt Baumgarten, Natalia Tyrkowa und Adolf Neystat vorgestellt. Auf der zentralen Spielfläche in der Mitte können sich die kleinen Besucher mit den aufblasbaren Tieren von Libuse Niklowa vergnügen. Weitere didaktische Stationen laden  Kinder und Erwachsene zum Mitmachen ein. Die Kuratorin Andrea Rudolph und der Gestalter Alexander Claus inszenierten einen strengen Raum, der unsere historischen Spielzeugtiere zum Leuchten bringt.

Konferenz der Plastiktiere im Stadtmuseum Dresden

Ab dem 30. November 2019 werden unsere Spielzeugtiere der Sowjetunion im Stadtmuseum Dresden präsentiert. Andrea Rudolph, die Kuratorin des Museums, hat das Thema weiter gefasst und auf eigene Weise interpretiert. So trägt die Sonderschau diesmal den Titel »Konferenz der Plastiktiere«. Wir sind sehr gespannt und freuen uns zudem auf ein Wiedersehen mit Daria Soboleva aus Sankt Petersburg, die bei der Eröffnung dabei sein wird. Pünktlich zur Ausstellung erscheint auch unser Buch »ZOO MOCKBA«, dass wir Dank der Unterstützung des Stadtmuseums realisieren konnten. Das Buch wird unsere Ausstellung bei allen weiteren Stationen begleiten. Mehr Informationen: Stadtmuseum Dresden

Ein Lebenswerk in Sankt Petersburg

Im Oktober 2019 hat das Staatliche Museum für urbane Skulptur dem Bildhauer, Maler und Spielzeuggestalter Lew Smorgon eine umfassende Werkschau gewidmet. Neben einer kleinen Auswahl von Spielzeugen werden vor allem Skulpturen aus Holz und Stein, Kleinplastiken aus Porzellan und Metall, Gemälde, Zeichnungen und Objekte aus Glas präsentiert. Die Petersburger Spielzeugsammlerin Waleria Morozova war bei der feierlichen Eröffnung zu Gast. Ihre Fotos geben einen Einblick in die Ausstellung.